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Parkett, Laminat und Vinylboden online kaufen



Parkett, Laminat und Vinylboden online kaufen

  • Alles über Parkett

    • Warum eine Fachfirma für die Verlegung von Parkett?

      Für die Bodenrenovierung mit Parkettboden ist es immer vorteilhaft, einen fachkundigen Sachverständigen für Parkettbodenfragen zu kontaktieren und das Bauvorhaben zu schildern, um somit alle Kriterien zu beachten, die eine wesentliche Rolle bei der Verlegung von Parkettbodenbelag spielen. Punkte wie z.B. Eignung von Parkettboden für die Fußbodenheizung, massive Verlegung, schwimmende Verlegung, Nutzschicht, Trittschallunterlage, Wärmedurchlässigkeit, Dampfsperre, Untergrundvorbereitung, Massiv- und Fertigparkettverlegung usw. sind dabei von belang Viele der oben genannten Punkte sind sehr spezielle Faktoren bei einem Parkettboden, welche die Preise maßgeblich bestimmen. Mit dem richtigen Fachmann für Parkett wird ein wieder >>Rausreißen einer falsch verlegten Parkettfläche vermieden und man kann sich unter Umständen einiges an Kosten sparen.
    • Warum Parkett verlegen?

      Parkett wirkt edel und lässt sich sehr gut mit den unterschiedlichsten Materialien kombinieren. Neben seiner edlen und Wärme verbreitenden Oberfläche bietet Parkett noch weitere Vorzüge. Parkettboden ist zudem äußerst strapazierfähig, langlebig, pflegeleicht und umweltfreundlich. Ein Parkettboden ist einzigartig, denn jede Parkettoberfläche hat eine individuelle Zeichnung. Es gibt bei Parkett unzählige Holzarten zur Verlegung daher kann ein Parkettboden jedem >>Wohnstil angepasst werden. Die Verlegung von Parkett kann in den unterschiedlichsten Verlegemustern erfolgen. Bei der Verlegung von Parkettboden kommt es insbesondere darauf an, dass hochwertige Holzarten eingesetzt werden, denn das Aussehen und die Stabilität hängen von den eingesetzten Holzarten, die sich in ihren Eigenschaften stark unterscheiden, ab.
    • Welche raumklimatischen Bedingungen schaffen

      Empfehlenswert für Parkettboden ist eine Raumtemperatur von 18-22 Grad Celsius und eine Luftfeuchtigkeit um 60 Prozent. Bei ungünstigen raumklimatischen Bedingungen kann sich Parkettboden, durch Aufquellen oder schwinden, verändern. In den Wintermonaten mit trockener Heizungsluft sollte man für eine ausgleichende Luftbefeuchtung in den mit Parkett ausgestatteten Räumen sorgen.
    • Welche Vorteile bietet Parkett?

      Ein Parkettboden überzeugt durch seine leichte, passgenaue und formstabile Verlegung, eine ausgezeichnete Klimabilanz und die extrem lange Lebensdauer. Er besteht aus natürlichem.Echtholz, welches sehr viele gute Merkmale vereint. Parkettboden ist gerade bei geschwächten, sensiblen und allergiegeplagten Menschen eine gute Entscheidung, wenn es um den Bodenbelag im Wohnraum geht. Parkett lässt sich sehr >>leicht reinigen und besitzt eine besonders hygienische Oberschicht. In die Parkett-Oberfläche können weder Staub, Tierhaare noch andere allergieauslösende Bestandteile eindringen und es lässt sich äußerst leicht und annährend rückstandsfrei reinigen. Das barfüßige Begehen eines Bodens aus Parkett ist sehr wohltuend denn ein Parkettboden ist fußwarm und trittelastisch, eine Eigenschaft, die besonders den Bandscheiben zugutekommt. Ebenso ist der Parkettboden geeignet für Fußbodenheizungen. Er ist auch ohne Fußbodenheizung relativ warm, da Parkett eine isolierende Wirkung besitzt. Ein Parkettboden wirkt antistatisch, er kann sich somit nicht statisch aufladen wie synthetische Bodenbeläge. Da Parkett aus natürlich gewachsenem Holz besteht, ist ein Parkettboden dazu fähig vorhandene Feuchtigkeit zu absorbieren und wieder abzugeben. Diese Eigenschaft von Parkett hat äußerst positive Auswirkungen auf das gesamte Raumklima. Parkettboden ist ein nachwachsender Rohstoff, der, aus ökologischer Forstwirtschaft kommend, eine stabile, positive Umweltbilanz aufweist und problemlos recycelt werden kann.
    • welche Sortierungen gibt es

      Parkett ist ein Naturprodukt und ist entsprechend strukturiert. Jeder Baum wächst aufgrund verschiedener Umwelteinflüsse unterschiedlich und prägt Eigenschaften wie Astanteil oder Holzfarbe in verschiedenem Maße aus. Da der Baumstamm bei der Parkettherstellung in eine Vielzahl von Einzelstücken zerlegt wird, ist jedes einzelne dieser Stücke ein Unikat und unterscheidet sich von allen anderen gefertigten Elementen. Die gängige Grundsortierung wird oft als rustikal bezeichnet. Es handelt sich hierbei um Elemente, bei denen alle Wuchsformen und Farben des Baumes enthalten sind. Die farblichen Unterschiede bewegen sich immer um die natürliche Farbgebung der jeweiligen Holzart. Dabei treten Abweichungen ins hellere oder dunklere auf. Die rustikale Sortierung beinhaltet auch größere Astlöcher und Risse des Baumes die immer mit einer speziellen Hartwachsmischung verschlossen sind und sich damit dunkel absetzen. Die so sortierten Elemente beinhalten auch kleinere Äste die, wenn sie fest im Holz verwachsen sind, im Parkettelement verbleiben. Aber es sind auch sehr saubere Einzelelemente zu finden, welche einen sehr geringen Anteil an Ästen aufweisen. Die sauberste Sortierung wird oft als selektiert bezeichnet. Sie zeichnet sich durch eine Farbgebung nahe am natürlichen Farbton aus und hat nur einen sehr geringen Anteil kleinerer Äste. Zwischen der rustikalen und der selektierten Sortierung gibt es alle möglichen Abstufungen deren Beschaffenheit bei jedem Parketthersteller anderen Vorgaben unterliegt und anders bezeichnet wird. Da die Sortierung bei jedem Element von Hand erfolgt sind die saubersten Sortierungen auch am teuersten.
    • Parkettoberfläche versiegeln oder ölen?

      Da bei Parkett eine Oberflächenbehandlung durchgeführt werden muss, kommt die Frage auf, ob damit die guten Parkettboden-Eigenschaften zunichtegemacht werden. Wird die Parkettbodenoberfläche mit >>Lack oder >>Öl beschichtet, geschieht das mit Produkten und Klebern, die frei oder arm an Lösungsmitteln sind. Dadurch wird die positive Gesundheits- und Umweltbilanz von Parkett unterstützt und schädliche Stoffe reduziert.
    • Kann man Parkett abschleifen?

      Ein Parkettboden kann ohne Schwierigkeiten >>renoviert werden, weil die Parkettoberschicht mehrmals >>abgeschliffen werden kann und es damit möglich ist, den Parkettboden nach der Verlegung ständig aufzufrischen. Die Parkettoberfläche muss nach der Verlegung stets behandelt werden.
  • Fertigparkett

    • Was ist Fertigparkett?

      Fertigparkett wird industriell hergestellt und auch Mehrschichtparkett genannt, weil die Oberfläche bereits fertig behandelt ist. Fertigparkett besteht aus mehreren Schichten miteinander verleimten Holzes. Es wird meist als Dreischicht-Fertigparkett oder auch als Zweischicht-Fertigparkett hergestellt. Die drei Schichten Holz werden beim Fertigparkett kreuzweise aufeinander geklebt. So wird die natürliche Bewegung des Holzes und damit die Fugenbildung verringert. Zweischicht-Fertigparkett wird ebenfalls kreuzweise verklebt, hat jedoch eine geringere Höhe als Dreischicht-Fertigparkett. Fertigparkett hat einen geringeren Holzverbrauch, was es umweltfreundlicher macht. Die oberste Fertigparkett-Schicht, auch "Deckschicht", "Nutzschicht" oder "Laufschicht" genannt, besteht aus Vollholz und beträgt mindestens 2,5 mm. Bei Zweischicht-Fertigparkett sollte diese Schicht mindestens 5-6 mm betragen, damit man es mehrmals abschleifen kann (2-3 Mal). Bei Dreischicht-Fertigparkett ist sie meist zwischen 3-4 mm dick. Die untere Schicht sollte aus Echtholz oder Multiplex bestehen, MDF oder Spanplatte empfehlen wir nicht. Fertigparkett ist sowohl in der klassischen Nut-Feder-Variante erhältlich als auch mit Klick-Verbindung, bei der auch die >>schwimmende Verlegung erfolgen kann. Allerdings beeinträchtigt die schwimmende Verlegung die Lebensdauer von Fertigparkett, sie hat aber den Vorteil, dass Fertigparkett leicht entfernt werden kann (z.B. in Mietwohnungen). Fertigparkett hat eine Lebensdauer von 25-50 Jahren. Es ist in vielen Holzarten erhältlich, von sehr hell bis zu fast schwarzen Farbtönen, geölt oder lackiert.
    • Welche Verlegemuster für Fertigparkett?

      Es sind viele Verlegemuster der Fertigparkettverlegung möglich: Schiffsboden, Fischgrat, Flechtmuster, Landhausdiele, Tafelelemente, u.v.m. Da Fertigparkett meist dünner als Massiv-Parkett ist, eignet es sich besser für Fußbodenheizungen. Dreischicht-Fertigparkett hat eine Stärke von ca. 10-22 mm und Zweischicht-Fertigparkett ca. 10-11 mm.
    • Wie verlegt man Fertigparkett?

      Es gibt grundsätzlich zwei verschiedene Arten Fertigparkett fachgerecht zu verlegen. Fertigparkett kann >>massiv verklebt oder >>schwimmend verlegt werden. Beide Verlegearten haben individuelle Vor- und Nachteile, die es vor der Verlegung abzuwägen gilt. Die schwimmende Verlegung von Fertigparkett ist schnell, sauber, kann rückstandslos entfernt werden und ist auch von Laien gut durchzuführen. Allerdings ist bei einer unterbauten Fußbodenheizung eine schlechtere Wärmedurchlassfähigkeit zu verzeichnen und es kann zu lauteren Trittgeräuschen beim Begehen der Bodenfläche kommen. Da der Fertigparkettboden nicht fest mit dem Untergrund verbunden ist, kann sich dieser fast ungehindert im Raum ausdehnen,was bei der Verlegung entsprechend beachtet werden muss. Eine massiv verklebte Verlegung von Fertigparkett besitzt eine bessere Wärmeübertragung bei einer unterbauten Fußbodenheizung, beschränkt die natürliche Ausdehnung des Parkettbodens und dämpft Trittgeräusche beim Begehen der Bodenfläche sehr gut. Eine massiv verklebte Verlegung sollte möglichst von einer Fachfirma ausgeführt werden da bei dieser Verlegeart auf einige Voraussetzungen zu achten ist und auch die fachgerechte Verlegung einiges an Übung erfordert.
      • Untergrundvorbereitung von Fertigparkett
        Bei beiden Verlegearten muss der Untergrund eben, trocken, staub- und fettfrei sein. Obwohl bei der schwimmenden Verlegung von Fertigparkett vorhandene Altbeläge fast immer unter dem neuen Parkettboden verbleiben können müssen diese bei einer massiv verklebten Verlegung immer restlos entfernt werden da sonst keine haltbare Verbindung hergestellt werden kann. Auch Risse im Untergrund müssen vor der Verklebung von Fertigparkett mit einem entsprechenden Harz verschlossen werden. Danach erfolgt ein Voranstrich der als Haftbrücke mit dem Parkettkleber oder einer Ausgleichsmasse dient. Da Unebenheiten des Untergrundes bei der Parkettverlegung einen Niveauunterschied von 4mm nicht überschreiten dürfen muss bei höheren Schwankungen mit einer geeigneten Ausgleichsmasse, durch Abschleifen oder Abhobeln des Untergrundes ausgeglichen werden. Fertigparkett sollte vor der Verlegung etwa zwei Tage im zu verlegenden Raum akklimatisiert werden damit sich der Boden an die herrschenden raumklimatischen Verhältnisse anpassen kann.
      • Unterlage und Kleber für Fertigparkett
        Bei der schwimmenden Verlegung wird unter dem Fertigparkett eine Trittschalldämmunterlage verlegt die eine dämpfende Wirkung auf entstehende Geräusche beim Betreten der Parkettfläche besitzt. Bei Untergründen aus Beton oder Estrich wird zudem eine Dampfsperrfolie verlegt, die den Parkettboden gegen aufsteigende Feuchtigkeit schützt. Oft ist diese Folie schon auf einer geeigneten Trittschallunterlage integriert. Bei der massiv verklebten Verlegung wird ein geeigneter Parkettklebstoff auf den vorbereiteten Untergrund aufgetragen und mit einem Zahnspachtel verteilt. Darauf wird das Fertigparkett verklebt.
      • Dehnungsfugen bei Fertigparkett
        Da sich Fertigparkett ausdehnt, ist auf ausreichend bemessene Dehnungsfugen an den übergängen zu festen Einbauten wie Wänden, Rohren, Pfeilern, Türen, usw. zu achten. Bei langen Räumen müssen diese auch in der Fläche eingeplant werden. Die Dehnungsfugen werden durchschnittlich mit 1,5cm bedacht und müssen den örtlichen Gegebenheiten sowie dem Verhalten der jeweiligen Holzart angepasst werden.
      • Verbindung von Fertigparkett
        Fertigparkettelemente sind mit einer Klickverbindung oder einer Nut-/Feder-Verbindung ausgestattet. Beide Verbindungen haben die Aufgabe die einzelnen Parkettelemente miteinander zu verknüpfen. Bei der Nut/Feder-Verbindung ist es notwendig zusätzlich einen Holzleim auf die Verbindung aufzutragen, um eine haltbare Verbindung herzustellen. Auch bei einer Klickverbindung kann so verfahren werden, um die Verbindung zu optimieren.
      • Verlegung von Fertigparkett
        Den Anfang der Verlegung von Fertigparkett beginnt man möglichst in einer rechtwinkligen Ecke. Dazu wird das erste Element entsprechend zugeschnitten und eingepasst. Alle weiteren Elemente werden dann an einer Wand entlang miteinander verbunden und die Dehnungsfuge durch Abstandskeile festgelegt. Die Verlegung erfolgt entweder >>schwimmend direkt auf der vorher ausgebreiteten Trittschallunterlage oder >>massiv verklebt auf geeignetem Parkettkleber. Der Kleber wird bahnenweise auf den Untergrund aufgebracht und dann mit den Fertigparkettelementen belegt. So werden nun auch die nachfolgenden Bahnen verlegt. Abgeschnittene Elemente können immer für den Beginn der nächsten Bahn verwendet werden, um unnötigen Verschnitt zu sparen und ein entsprechendes Verlegemuster zu erhalten. Sollten die Fertigparkettelemente nicht sofort lückenlos schließen, kann man durch vorsichtiges Klopfen mit Hammer und Schlagklotz nachhelfen. Bei der letzten Bahn des Raumes ist meist ein Längsschnitt notwendig. Auch hier muss an die Dehnungsfuge gedacht werden. Bei der Verlegung der letzten Bahn hat sich der Einsatz eines Zugeisens bewährt, mit dem die beiden letzten Bahnen lückenlos miteinander verbunden werden können. Ist die Bodenfläche fertig verlegt, können nun die Sockelleisten an den Wänden angebracht werden.
  • Massivparkett

    • Was ist Massivparkett?

      Bei der Herstellung von Massivparkett werden aus unbehandeltem Echtholz einzelne Stücke ausgeschnitten oder -gefräst, die dann zur Verlegung eingesetzt werden können. Ein Massivparkettboden ist nicht, wie z.B. Fertigparkett, aus mehreren, einzelnen Schichten zusammengesetzt, sondern besteht aus durchgängig gewachsenem Holz. Es gibt eine Vielzahl von Massivparkettarten, mit denen man fast jedes Verlegemuster formen kann. Die gängigsten Arten bei Massivparkett sind Stabparkett, Lamparkett, Mosaikparkett, Hochkantlamellenparkett, Riemenparkett, Tafelparkett oder Holzpflaster. Ein Massivparkettboden kann mehrmals abgeschliffen und neu versiegelt werden. Das Ölen, Wachsen oder Lackieren des Parkettbodens ist ebenfalls möglich. Die Verlegung von Parkettboden ist in den meisten Fällen für viele Jahre angedacht und damit ein Belag fürs Leben.
    • Welche Verlegemuster für Massivparkett?

      Die Verlegung von Massivparkett kann in vielfältigen Verlegemustern erfolgen. Wir zeigen Ihnen gern weitere Beispiele der einzelnen Verlegearten, z.B. den Altdeutschen Verband, den Leiterboden oder den Parallelverband, und beraten Sie gern über Wirkungsweisen entsprechend der Raumgröße und der Lichtverhältnisse
      • Englischer Verband
        Eines der bekanntesten Verlegemuster ist der Englische Verband. Hier erfolgt die Verlegung der Parkettstäbe in Reihen, wobei die Stäbe in der nachfolgenden Reihe genau um die Hälfte des Stabes der Vorreihe versetzt werden.
      • Unterlage und Kleber für Fertigparkett
        Bei der schwimmenden Verlegung wird unter dem Fertigparkett eine Trittschalldämmunterlage verlegt die eine dämpfende Wirkung auf entstehende Geräusche beim Betreten der Parkettfläche besitzt. Bei Untergründen aus Beton oder Estrich wird zudem eine Dampfsperrfolie verlegt, die den Parkettboden gegen aufsteigende Feuchtigkeit schützt. Oft ist diese Folie schon auf einer geeigneten Trittschallunterlage integriert. Bei der massiv verklebten Verlegung wird ein geeigneter Parkettklebstoff auf den vorbereiteten Untergrund aufgetragen und mit einem Zahnspachtel verteilt. Darauf wird das Fertigparkett verklebt.
      • Schiffboden
        Da sich Fertigparkett ausdehnt, ist auf ausreichend bemessene Dehnungsfugen an den übergängen zu festen Einbauten wie Wänden, Rohren, Pfeilern, Türen, usw. zu achten. Bei langen Räumen müssen diese auch in der Fläche eingeplant werden. Die Dehnungsfugen werden durchschnittlich mit 1,5cm bedacht und müssen den örtlichen Gegebenheiten sowie dem Verhalten der jeweiligen Holzart angepasst werden.
      • Verbindung von Fertigparkett
        Ebenfalls sehr bekannt ist der Schiffboden. Hier werden die Parkettstäbe wie beim "Englischen Verband" in Reihen verlegt, jedoch nicht mittig zum Vorstab, sondern nur um ein kleines Stück versetzt. Dadurch erhält der Boden eine weniger geometrische Optik und erinnert an die Planken eines Schiffes.
      • Würfelverband
        Der Würfelverband wird oft auch als Schachbrettmuster bezeichnet. Hierbei werden Einzelstäbe quadratförmig und abwechselnd um 90 Grad gedreht angeordnet.
      • Fischgratverband
        Der Fischgratverband ist ein klassisches Verlegemuster, besonders für große Räume, da es für interessante Lichtspiele sorgt. Hierfür werden die Einzelstäbe v-förmig aneinandergereiht.
    • Wie verlegt man Massivparkett?

      Bei der Verlegung von Massivparkett gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten den Boden fachgerecht zu verlegen. Eine massive Verklebung der Massivparkettelemente ist bei beiden Verfahrensweisen notwendig. Einerseits können die einzelnen Parkettstäbe im gewünschten Verlegemuster direkt auf dem Untergrund verklebt werden andererseits können die Parkettstäbe auch zur schnelleren Verlegung auf Trägerplatten verleimt und damit verlegt werden. Für einige gängige Verlegearten sind die Parkettstäbe schon auf einem Trägernetz vorverleimt und lassen sich somit recht zügig im Raum verlegen. Die Verlegung von Massivparkett sollte unbedingt von einer Fachfirma durchgeführt werden da es bei diesem Material sehr auf Erfahrung und Geschick seitens des Verlegers ankommt.

      • Untergrundvorbereitung von Massivparkett
        Vor der Verlegung von Massivparkett ist darauf zu achten, dass der Untergrund frei von Unebenheiten, Feuchtigkeit, Staub und Fetten ist. Alle alten Bodenbeläge sind vor der Verlegung restlos zu entfernen. Sollte der Untergrund Risse aufweisen, sind diese mit einem geeigneten Harz zu verschließen. Sind diese Vorgaben erfüllt, wird der Untergrund mit einem geeigneten Voranstrich behandelt, um eine Dampfsperrschicht zu erzeugen und dem Parkettkleber den nötigen Halt zu geben. Sollte das Bodenniveau auf einem Meter Bodenfläche mehr als 4mm schwanken muss eine Ausgleichsmasse aufgebracht werden die den Untergrund begradigt und sich durch den Voranstrich fest mit dem Untergrund verbindet. Diese Unebenheiten können auch punktuell durch schleifen oder hobeln begradigt werden. Es wird generell empfohlen die Massivparkettelemente etwa zwei Tage vor der Verlegung im betreffenden Raum zu lagern damit sich das Material der herrschenden Temperatur und Luftfeuchtigkeit anpassen kann.
      • Geeigneter Kleber für Massivparkett
        Bei der Verlegung von Massivparkett wird ein für den Untergrund geeigneter, schubfester Parkettklebstoff auf den bereits vorbereiteten Untergrund aufgebracht. Dies wird am besten mithilfe eines Zahnspachtels durchgeführt, der den Parkettkleber gleichmäßig auf der zu verlegenden Fläche verteilt. Es ist immer darauf zu achten, dass der verwendete Parkettkleber für den jeweiligen Untergrund und das verwendete Material geeignet ist.
      • Dehnungsfugen bei Massivparkett
        Dass sich ein Massivparkettboden aufgrund von Schwankungen der Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit dehnt und zusammenzieht, ist allgemein bekannt. Aus diesem Grund muss man dem Parkett an der Stoßkante zu einem festen Bauwerk z.B. zur Wand, Pfeiler, Rohr, Türübergänge ausreichend Platz einräumen, damit es zu keinen Schäden am Bodenbelag kommt. Standardmäßig werden die Dehnungsfugen auf 1,5cm bemessen. Dabei muss auf unterschiedliche Ausdehnungswerte bei jeder Holzart geachtet werden.
      • Verbindung von Massivparkett
        Massivparkettelemente sind normalerweise nicht mit einer zusätzlichen Verbindung ausgestattet. Gelegentlich trifft man auf Produkte die eine Nut-/Federverbindung besitzen. Die einzelnen Massivparkettstücke werden stets aneinander geklebt oder genagelt. Auch bei den Elementen mit einer Nut-/Federverbindung ist immer ein verkleben dieser Verbindung notwendig.
      • Verlegung von Massivparkett
        Die massiv verklebte Verlegung von Massivparkett beginnt in einer geeigneten Raumecke an einer möglichst geraden Wand. Die Massivparkettelemente werden durch Zuschnitt entsprechend zur Verlegung vorbereitet. Zuerst wird auf einer kleinen Fläche der Parkettkleber aufgetragen und diese dann mit dem Massivparkett belegt. Danach folgt die nächste kleine Bodenfläche neben der bereits verlegten. Auf diese Weise arbeitet man sich im Raum Stück für Stück vor. Der Grund für dieses Vorgehen liegt darin, dass der Parkettklebstoff nach einiger Zeit abbindet und somit keine haltbare Verbindung sichergestellt werden kann. Es ist immer darauf zu Achten sehr gerade zu arbeiten. Besonders wenn beim Anfang der ersten Reihe kleine Fehler gemacht werden, kann dies später zum kompletten wieder rausriss der bereits verlegten Fläche führen. Als Hilfsmittel zur Vermeidung solcher Verlegefehler bei Parkett dient eine Richtschnur, an der man sich bei der Verlegung orientieren kann. Zur Einhaltung der Dehnungsfuge können Abstandskeile verwendet werden. Ein Richtscheit hilft dabei, Höhenunterschiede in der Parkettfläche zu vermeiden. Bei der Verlegung der letzten Reihe des Raumes muss wieder an eine angemessene Dehnungsfuge gedacht werden. Ist die Fläche fertig mit Massivparkett belegt, muss diese nun abgeschliffen werden, um eine gerade Fläche zu erhalten. Entstandene Risse und Fugen sind mit geeigneter Spachtelmasse zu verschließen. Danach wird die Parkettfläche lackiert oder geölt und mit Wandabschlussleisten ausgestattet.

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